Nächste Ausgabe am: 10. Oktober 2019

Florian Homm

Long & Short Börsenbrief

created by DZM Schweiz

Inhalt vom Börsenbrief

Unsere Zielsetzung ist es, dass unser Investment-Portfolio Jahr für Jahr, egal bei welcher Marktlage, eine attraktive positive absolute Performance ausweist. Unser testierter Track Record belegt exzellente Performance in allen Marktlagen seit 1987.

Total-Return Portfolio (TRP)

Wir verfolgen eine marktneutrale Long/Short Strategie. Sie können jederzeit selbst entscheiden, welche Ideen Sie umsetzen und ob Sie eine höhere Long- oder Short-Exposure wünschen als im TRP.

Fundamentale Analysen

Sie werden akribisch gut recherchierte und analysierte Anlageempfehlungen von uns erhalten.

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Regelmässige Updates

Zusätzlich zu Ihrer monatlich erscheinenden Ausgabe des Börsenbriefes, werden Sie durch Updates auch in der Zwischenzeit stets auf dem Laufenden gehalten.

Jahres – performance – Börsenbrief

Seit Auflage des TRP (Total Return Portfolio) im März 2018 haben wir eine annualisierte Performance von 24,43% erzielt! 

Performance

Abbildung: 12-monatige Performance des Florian Homm Long & Short Börsenbriefes (03/2018 bis 03/2019)

Zwischen September und Oktober des vergangenen Jahres verbuchte das TRP mit einem Plus von 10,57% seinen grössten Zuwachs binnen eines einzelnen Monats.

 

 

Net Exposure

Abbildung: Maximale Performance und maximaler Verlust auf Monatsbasis (03/2018 bis 03/2019)

Abbildung: Maximale Performance und maximaler Verlust auf Monatsbasis (03/2018 bis 03/2019)


Anhand der oben stehenden Grafik können Sie erkennen, dass zwischenzeitlich fast 30% sowohl net long als auch net short waren. Wir möchten auch festhalten, dass unsere Performance nicht auf “wilde Zockerei” (Leverage) zurückzuführen ist. Unser TRP hatte eine max. Total Exposure von 107% – das Minimum lag bei 54%.

Konkurrenz-Vergleich

Abbildung: Konkurrenzvergleich der Jahresperformance (03/2018 bis 03/2019)

Abbildung: Konkurrenzvergleich der Jahresperformance (03/2018 bis 03/2019)


Für Hedgefonds sowie andere Total-Return-Produkte war besonders das vierte Quartal 2018 ein Desaster. Erfreulicherweise konnten wir in diesem Zeitabschnitt ein Plus von circa 10% verbuchen. Um den Anlageerfolg eines Vermögensverwalters in der Tiefe beurteilen zu können, muss man der relativen Performance, das eingegangene Risiko gegenüber stellen. Das geht jedoch üblicherweise aus den Depotauszügen der Privatanleger nur sehr selten hervor.

Fazit

Mit unserer Rendite von 24,43% waren wir teilweise nicht nur deutlich besser als manche Fonds. Mit einem maximalen Drawdown von -1,67%, lagen wir unter unserer Zielgrösse von 2%. Besonders das letzte Quartal 2018 stellte Kapitalanleger vor eine schwierige Herausforderung. Während etliche Indizes mit einem Drawdown von 20% in einen Bärenmarkt gerieten, konnte das TRP eine Rendite von circa 10% verbuchen. Im selben Zeitraum verlor der Global Hedgefund Index knapp 7% an Wert. Weltweit haben wir auch nur zwei Total – Return-Fonds gefunden, die auch nur annähernd eine ähnlich positive Rendite wie das Total-Return-Portfolio unseres Börsenbriefs ausweisen konnten.

Performance Report herunterladen

Politische Börsen haben keine kurzen Beine:

Die Unternehmen Polyus (-30%) und Polymetal (-22%) wurden Opfer wirtschaftlicher Sanktionen der USA, was auch die Rendite des TRP beeinträchtigt hat. Fracking-Werte wie Hess (-32%) wurden hingegen durch Trump angetrieben. Aus diesen Imponderabilien haben wir gelernt, keine unnötigen Risiken einzugehen und der Politik keineswegs zu wenig Aufmerksamkeit zu schenken.

Quantitatives Know-How wird immer wichtiger:

Steigende Volatilität und Nervosität sorgen für immer schnellere Bewegungen am Markt. Dies bedeutet für Total-Return-Investoren wie uns allerdings auch eine erhöhte Anzahl an Möglichkeiten. Indizes, Branchen und Firmen reagieren immer schneller und vor allem agieren sie in Bandbreiten. Investoren, die sich diesen Trends nicht anpassen, ereilt das selbe Schicksal wie einst die Dinosaurier – sie sterben aus!

Fake Data:

Immer mehr Ökonomen und Experten warnen davor, dass die statistischen Daten über Chinas Wirtschaftswachstum einfach nicht stimmen. Während Nachbarländer und wichtige Handelspartner wie Taiwan und Südkorea in eine Rezession geschlittert sind, erreicht China sein gestecktes Wachstumsziel, auch wenn es das schwächste Wirtschaftswachstum seit 29 Jahren war.

Angebot und Nachfrage bestimmen über den Preis einer Aktie?

Die Verschuldung der börsennotierten amerikanischen Unternehmen liegt aktuell bei 14 Billionen US-Dollar. Übernahmen und Aktienrückkäufe bestimmten die Aktienkurse ganz erheblich. Wussten Sie, dass das reale BIP Wachstum der USA in den letzten zehn Jahren etwas geringer ausfiel als in den Jahren 1929 – 1940, dem bis dato schlechtesten Zeitraum seit Datenerfassung?

Die Gelddruck-Maschine der Notenbanken:

Dieses Thema haben wir so ausführlich erläutert wie kein zweites. Die Verbindlichkeiten der grössten Zentralbanken sind seit 2008 um mehr als 500 Prozent gestiegen. Im gleichen Zeitraum hat die Wirtschaftsleistung lediglich um 45% zugenommen. 83% der Gewinnzuwächse der Unternehmen im S&P 500 Index seit 2007 lassen sich darauf zurückführen, dass die Zinskosten der Firmen gesunken sind. Steigen Zinsen, sinken Erträge. Erhöhen sich die Finanzierungskosten um 1,5%, dann steigen die Zinsaufwendungen auf circa 360 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Die Nettogewinne der Unternehmen müssten um 25% fallen. Unternehmen, die ein BBBRating aufweisen zahlen aktuell nur 0,5% Zinsen pro Jahr mehr, als ein Unternehmen mit A-Rating.

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