FAQ

FAQ – Florian Homm Long & Short

Allgemeines

Werden regelmäßig Updates versendet?

Sobald sich an den Finanzmärkten etwas essentiell Wichtiges tut oder es ein anderes Ereignis gibt, das Auswirkungen auf eines unserer Portfolios hat, und sich für uns daraus ein Handlungsbedarf ergibt, werden wir Sie selbstverständlich umgehend per E-Mail informieren. Updates werden also lediglich bei Bedarf versendet. Erfahrungsgemäß kommen wir monatlich auf ein bis drei Updates. Diese erfolgen in Schriftform, Video oder als Conference Call.

In welchen Abständen finden Conference Calls statt?

Conference Calls werden bei Bedarf veranstaltet. Wir informieren die Abonnenten vorab rechtzeitig über den genauen Zeitpunkt der jeweiligen Konferenz.

Der Börsenbrief ist mir zu teuer. Was kann ich tun?

Der Börsenbrief sollte aus unserer Sicht für jedermann erschwinglich sein. Zudem haben Sie die Möglichkeit, ein monatliches Abonnement zu buchen, was jeweils zum Ende eines Monats kündbar ist. Sollten Sie weitere Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an support@florianhommlongshort.ch.

Ich hätte gerne eine Leseprobe des Börsenbriefs, bevor ich ein Abonnement abschliesse.

Schreiben Sie bitte eine E-Mail an: support@florianhommlongshort.ch

Ist der Börsenbrief bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungs-aufsicht (BaFin) registriert?

Nein, denn der Börsenbrief wird in der Schweiz journalistisch und faktisch aufgearbeitet.

Sie führen zwei Musterportfolios – geben Sie eine Empfehlung, welches Depot zur aktuellen Marktlage „gespielt“ werden soll?

Wir sind keine aktive Vermögensverwaltung und werden deshalb keine Empfehlungen zu Kauf- oder Verkaufstransaktionen geben. Da die Risikofähigkeit, aber auch die Risikobereitschaft jedes einzelnen Anlegers stark variiert, wäre dies mit einem Börsenbrief naturgemäß auch nicht möglich. Anhand der Portfolios ist aber genau ersichtlich, auf welche Titel (unterbewertete Perlen und Wertschöpfer) wir setzen, und von welchen wir uns eher distanzieren beziehungsweise welche wir leerverkaufen (überbewertete Unternehmen respektive Wertzerstörer). Auch aus rechtlichen Gründen können wir nicht als Verwalter auftreten. Dafür müssten wir im Besitz der entsprechenden Lizenzen sein.

Werden Sie Vorzugsaktien, alternative Investments wie Short-only, Hedge-, oder Infrastrukturfonds, Wein, Whisky, Oldtimer oder andere ausgefallene Investments empfehlen?

Unwahrscheinlich, jedoch schließen wir dies nicht kategorisch aus. Sollte eines dieser Investments ein außergewöhnliches Chancen-Risiko-Verhältnis bieten, werden wir in unserem Börsenbrief darüber berichten.

Was sind die Kernfaktoren, mit denen Sie Ihre Ziele erreichen wollen?

Wir streben danach, durch erstklassigen, analytischen und kreativen Research sowie jahrzehntelange Erfahrung, unseren Abonnenten eine positive absolute Performance zu ermöglichen.

Würden Sie in Tabakproduzenten investieren?

Leider rauche ich seit 30 Jahren leidenschaftlich Zigarren.

Welche Aufgaben haben die Kontributoren?

Die Kontributoren liefern Ideen und betreiben tiefergehendes Research. Unabhängig davon, wer die Ideen generiert, ist entscheidend, dass sie kommen und noch viel wichtiger, dass sie auf Herz, Niere und Leber überprüft werden. Unser kleines aber wachsendes Kontributoren-Team ergänzt sich in diesem Zusammenhang sehr gut.

Was würde Sie dazu veranlassen, den Börsenbrief einzustellen?

Ein Gesamtverlust der Portfolien von mehr als 25% im Jahresverlauf – unabhängig davon, wie sich die Finanzmärkte im selben Zeitraum entwickeln.

 

Persönliches

Verwalten Sie noch aktiv Geld?

Nein, allerdings betreibe ich Investment-Coachings und bin beratend tätig.

Planen Sie für die Zukunft aktives Fondsmanagement?

Nein, aktives Fondsmanagement ist nicht geplant.

Würden Sie heute große Institute beraten?

Meine Zeit ist zwar begrenzt, jedoch tauschen wir uns regelmäßig mit einigen der erfolgreichsten Hedgefonds und Hedgefonds-Manager aus. In alte, merkantile Muster werde ich jedoch nicht verfallen.

Was motiviert Sie dazu, trotz Ihres bewegten Lebens, weiterzumachen?

Die intellektuelle und analytische Herausforderung sowie kreativer Research, der einer breiten Anlegermasse ermöglicht, professionell zu investieren. Ich habe ein Vierteljahrhundert nur den Geldadel und große Institute beraten. Das hat sich geändert.

Wer sind Ihre Vorbilder?

Peter Lynch, George Soros, Stanley Druckenmiller, Carl Icahn, Julian Robertson, Bill Gross, Jim Rogers, Nassim Taleb, André Kostolany, Crispin Odey, Jim Chanos, Anthony Bolton und Mario Gabelli.

Warum sind Sie so kontrovers?

Ich kenne keinen erfolgreichen Investor, der nicht kontrovers ist. Die Ausnahme, die diese Regel bestätigt, ist mein Mentor Peter Lynch.

 

Interessenskonflikte

Bestehen für Sie Interessenkonflikte? Wie wirken Sie dem entgegen?

Klassische Interessenkonflikte entstehen für uns durch Beratungsmandate und Nostro-Handel. In solchen Fällen agieren wir objektiv und ethisch einwandfrei.

Welche Rolle spielt die Gesetzeslage?

Wir halten uns vollumfänglich an die aktuelle Gesetzeslage. Mit Argusaugen achten wir auf etwaige Veränderungen in der Rechtsprechung. Es wird selten

vorkommen, dass wir bei marktengen Titel eine Position halten bzw. MicroCap-Empfehlungen aussprechen.

Wie gehen Sie mit Empfehlungen und eigenen Positionen im Börsenbrief um?

Mit höchster Vorsicht. Bei Veränderungen eigener Positionen (Zukauf, Abbau oder Verkauf) werden wir unsere Abonnenten innerhalb von zwei Handelstagen informieren. Dies betrifft vor allem kleine und weniger liquide Werte. Bei sehr positiver Kursentwicklung werden wir Positionen reduzieren, allein deshalb, weil sich das Chancen-Risiko-Verhältnis bei steigenden Buchgewinnen verschlechtert.

Warum spekulieren Sie wenig mit Put- oder Call-Optionen?

Diese Produkte sind im Pricing oft nachteilhaft für den Spekulanten. Natürlich kann man mit dem Einsatz dieser Derivate seine Gewinne massiv steigern. In einem monatlichen Börsenbrief mit institutionellem Charakter für Privatanleger sind solche Produkte jedoch zu volatil und zockerartig. Situativ können Put- und Call-Optionen aber durchaus Sinn machen.

Was halten Sie von relativer Performance?

Nichts. Von einem relativen Verlust kann man sich nichts kaufen.

Wie ist Ihre Meinung zu Long-only Fonds?

Diese funktionieren in einem steigenden Markt gut. Leider liegen 80% der Long-only Fonds unter ihren Vergleichsindizes und sind, für das was sie bieten, vollkommen überteuert.

Was denken Sie über Hedgefonds?

Auch hier gilt die 80/20 Regel. 20 Prozent der Hedgefonds liefern sehr gute Resultate, während die übrigen 80 Prozent scheitern. Ein Großteil der Hedgefonds wird innerhalb von zwei Jahren nach Lancierung aufgrund mangelnder Performance geschlossen. Vor dem Hintergrund des Auslandsinvestmentgesetzes und der hohen Einstiegsgrößen wird der Otto-Normal-Verbraucher nicht in Hedgefonds investieren können.

 

Bildung und Technisches

Ich habe noch nie Aktien leerverkauft. Wie funktioniert ein Leerverkauf?

Sie leihen sich Aktien und verkaufen diese umgehend. Die Aktie verliert an Wert und Sie kaufen die Aktien günstiger und geben Sie dem Verleiher zurück. Die Differenz aus Verkauf und Kaufpreis abzüglich der dabei angefallenen Gebühren ist Ihr Gewinn.

In unserem Shortportfolio setzen wir auf das Leerverkaufen. Das geht ganz ohne Derivate und gestaltet sich analog zum Kauf einer Aktie. Die WKN ist also dieselbe wie in einem Longportfolio. Der Vorteil besteht darin, dass die Preisbildung wesentlich einfacher und transparenter ist, als bei Derivaten. Bei den Derivaten, vor allem bei Optionen, spielen noch viele andere Faktoren (z.B.: Erwartete Volatilität, Zeitwert, usw.) beim Pricing eine Rolle. Daher kann es vorkommen, dass die Option an Wert verliert, obwohl der Basiswert sich in die gewünschte Richtung entwickelt. Das Leerverkaufen ist also für den Privatanleger deutlich einfacher umzusetzen.

Wenn Sie sich weiter informieren wollen, empfehlen wir Ihnen die Lektüre „Die Kunst des Leerverkaufes“ und „Erfolg im Crash“ jeweils von Florian Homm.

Können Sie einen Broker empfehlen?

Wir empfehlen CapTrader oder Interactive Brokers (IB).

Welche Bücher können Sie empfehlen?

Der Schwarze Schwan von Nassim Nicholas Taleb; Die einzige Lektion über Aktieninvestitionen, die Sie jemals brauchen werden von mir (kostenlos auf Amazon erhältlich). Außerdem: http://www.valuewalk.com/books/my-full-recommended-reading-list/

 

Mitglieder

Ich kann mich nicht einloggen, was kann ich tun?

Bitte überprüfen Sie, ob Sie Ihre E-Mail-Adresse nach der Registrierung verifiziert haben (Double-Opt-In). Dann können Sie sich mit dem von Ihnen bei der  Registrierung eingegebenen Benutzernamen oder der E-Mail-Adresse, in Kombination mit dem ebenfalls eingegebenen Passwort, anmelden. Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben sollten, nutzen Sie bitte die “Passwort vergessen”-Funktion. Sollten Sie sich noch immer nich einloggen können, schreiben Sie bitte eine E-Mail an unseren Support: support@florianhommlongshort.ch

Können Sie mir eine Zahlungsbestätigung zukommen lassen?

Gerne! Unter „Profil bearbeiten“ sehen Sie im unteren Bereich Ihre Abonnement- und Rechnungsdetails. Dort können Sie Ihre Rechnung herunterladen. Falls Sie dort keine finden, wenden Sie sich bitte an support@florianhommlongshort.ch

Wie kann ich mein Börsenbrief-Abo ändern (z.B. von einem Monats- zu einem Jahresabonnement)?

Senden Sie hierfür bitte eine E-Mail an unseren Support: support@florianhommlongshort.ch

Wie kann ich den Börsenbrief kündigen?

Sie können Ihr Abonnement jederzeit im Mitgliederbereich unter “Mein Abonnement” kündigen, dann läuft es per nächsten Zahlungstermin automatisch aus.

Falls Sie die automatische Zahlung einstellen (z.B. direkt bei PayPal), senden Sie bitte zusätzlich eine E-Mail an support@florianhommlongshort.ch.